
Grundlage des schenkungsteuerlichen Wertes einer gewerblichen Unternehmensbeteiligung bildet das Kapitalkonto der Kommanditisten, in dem die Liquiditätsströme und steuerlichen Ergebnisse abgebildet sind. Dabei werden Ausschüttungen wie Entnahmen behandelt.
Geschlossene Fonds werben eine bestimmte Summe ein, um in - meist konkrete - Objekte wie Immobilien, Filme, Schiffe oder andere gewerbliche Beteiligungen wie z.B. Schiffe zu investieren. Nach Zeichnungsschluss ist ein Verkauf an den Initiator nicht möglich, sondern der Anleger muss selbst einen Käufer suchen. In den letzten Jahren sind Initiatoren geschlossener Fonds jedoch vermehrt dazu übergegangen, einen sogenannten Zweitmarkt zur Verfügung zu stellen. Hierbei unterbreitet der Initiator, für den Fall des Wunsches eines vorzeitigen Verkaufes durch den Anleger, ein Rücknahmeangebot. Da für solche Beteiligungen keine amtliche oder geregelte Preisfeststellung stattfindet, wird der bei einem vorzeitigen Verkauf gebotene Kurs durch den Initiator errechnet. Bis in das Jahr 2005 war die Investition in Geschlossene Fonds überwiegend von steuerlichen Überlegungen, im Sinne von Verlustzuweisungen zur Minderung des zu versteuernden Einkommens, geprägt. Ganz frei von steuerlichen Überlegungen sind aber auch aktuell neu aufgelegte geschlossene Fonds nicht. Man ist, da dies durch gesetzliche Regelungen weitgehend unterbunden wurde, von der Verlustzuweisung zu einer ertrags-und wachstumsorientierten Strukturierung übergegangen. Steuerlich kann ein Vorteil aber auch dadurch entstehen, wenn Erträge aus solchen Anlagen nur zum Teil steuerpflichtig sind oder unter Ausnutzung von Steuerfreibeträgen im Ausland in Deutschland nur dem Progressionsvorbehalt unterliegen. Ersteres wäre zum Beispiel bei Schiffsbeteiligungen durch die Art der Gewinnermittlung (Tonnagebesteuerung) der Fall.
Um das Schiff 365 Tage im Jahr in Fahrt zu halten, fallen neben Ausgaben für die Besatzung auch Kosten für die Ausrüstung, Schmieröl, mögliche Reparaturen und Versicherungen an.
Bankdarlehen. Die Darlehensforderung ist durch Eintragung einer Schiffshypothek im Seeschiffsregister abgesichert.
Zwecks Strukturierung und zur Vermeidung einer Vermengungvon sehr ungleichen Schiffen sind Schiffe ähnlicher Größe zu Clustern gruppiert worden.
TEU | KLASSE |
< 900 | Feeder / Feedermax |
900 - 1299 | Handy |
1300 - 1999 | Handymax |
2000 - 2999 | Sub-Panamax |
3000 - 3999 | Panamax |
4000 - 5499 | Post-Panamax |
5500 - 7500 | Post-Panamax |
> 7500 | Super-Post-Panamax |
Der Schiffsmakler verwertet die Transportleistung durch Übernahme von Absatzdurchführung, Ladungsakquisition, Transportabwicklung, Schiffsabfertigung.
Verzeichnis aller Schiffe unter der Flagge eines Staates. In Deutschland wird es vom jeweils zuständigen Amtsgericht geführt. Das Schiffsregister ist in die drei Abteilungen Identitätsangaben des Schiffes (z. B. Größe), Eigentumsverhältnisse und Rechte Dritter (z. B. Hypotheken) aufgeteilt. Man unterscheidet generell zwischen offenen und geschlossenen Registern. Letztere sind nur Reedern zugänglich, die ihren Hauptsitz in dem jeweiligen Staat haben.
Schüttbare Güter, wie z. B. Getreide, Kohle, Erz, Kies, Sand oder Steine.
Investitionen, in die Entwicklung einer Unternehmensidee bzw. für Marktforschung.
1 sm = 1,852 km. Berechnung: Äquatorumfang (40.000 km) = 360 Längengrade, 60 Minuten = 1 sm
Öffentliches, bei den Amtsgerichten geführtes Register, das über Rechtsverhältnisse an Schiffen Auskunft gibt.
Darstellung der Auswirkung von etwaigen, nicht planbaren oder beeinflussbaren zukünftigen Veränderungen wesentlicher Einflussfaktoren auf künftige Entwicklungen der Wirtschaftlichkeit der Kapitalanlage (unterschiedliche Szenarien).
Schiff mit nur einem Deck (dem Wetterdeck), ohne horizontale Unterteilung des Laderaumes.
Containerstellplatz auf einem Schiff.
Safety of Live at Sea-Convention. Internationale technische Vorschrift, die sicherheitsfördernde bauliche Maßnahmen und Ausrüstungsgegenstände zur Gewährleistung der Leckstabilität und allgemeinen Verbesserung der Schiffssicherheit vorschreibt.
Chartermarkt, auf dem Schiffe kurzfristig für eine fest definierte Reise oder kurzen Zeitraum Beschäftigung finden. Auf dem Spot-Markt werden so beispielsweise Schiffe aus Pools beschäftigt und zu pro Reise festgelegten Reisechartern bezahlt.
Güter bzw. Packstücke, die stückweise, also einzeln zu verladen sind wie z. B. Kisten, Kartons, Fässer und Paletten. Gegenteil: Massengut
Rechte Seite eines Schiffes in Fahrtrichtung, grüne Kennung (Gegenteil: Backbord).
Positiver oder negativer Saldo der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) eines Unternehmens unter steuerrechtlichen Bedingungen, welcher vom handelsrechtlichen Ergebnis abweicht.
Ein Investor investiert Kapital für eine bestimmte Laufzeit, ohne selbst direkter Gesellschafter zu werden. Die Beteiligung kann anonym bleiben und wird nicht ins Handelsregister eingetragen (still).
Beteiligt sich an einem Unternehmen mit einer Einlage, die in das Vermögen der Gesellschaft übergeht. In den meisten Fällen wird die Einlage mit einem vertraglich festgelegten Zinssatz verzinst und der Stille Gesellschafter nimmt nicht am Ergebnis der Gesellschaft teil.
Größenbezeichnung für Schiffe, die eine Tragfähigkeit von max. 150.000 tdw haben und daher durch den Suezkanal fahren dürfen.
Planungstechnik, um Chancen und Risiken einer strategischen Entscheidung besser abschätzen zu können. Es werden üblicherweise drei Modelle dargestellt, darunter die beiden Extreme "Best Case" (siehe Best Case) und "Worst Case" und ein "Real Case" Modell, mit dessen Eintritt man am meisten rechnet.
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